Thứ Sáu, 8 tháng 8, 2025

Wasser. Wasser trägt im Ozeane Tröstend fernhin den Betrübten, Spült im Fluß auf leichtem Kahne Den Geliebten zur Geliebten. Wasser rauscht aus Felsenklüften Als Gesang herab zum Tale, Perlt als Tau aus Morgenlüften In der Blumen Duftpokale. Wasser träuft, als milder Regen, Kühlend in die trockne Erde, Wasser labt als Quell an Wegen Wand'rer, Hirten, Wild und Herde. Ohne daß es Wasser sauge, Stürb' auf Erden alles Schöne, Ach! und nur im Menschenauge Ist das Wasser – eine Träne. Karl Egon Ebert (1801 - 1882) pexel

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